HAZGONE Plattform-Meeting in Vilnius, 24.–25. November 2025

Die HAZGONE-Plattform brachte rund 30 Expert*innen aus Prävention und Behandlung gefährlicher Stoffe zu einem zweitägigen Kooperationsworkshop zusammen.
Ziel: die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Plattform-Projekten stärken und deren Ergebnisse noch besser miteinander verzahnen.

🔍 In interaktiven Sessions wurde das vollständige HAZGONE-Inventar – also alle gebündelten Outputs aus 14 EU-Projekten – gemeinsam überprüft. Durch das Aufzeigen von Verbindungen zwischen den Aktivitäten entstand eine überarbeitete Lebenszyklus-Matrix, die Upstream-, Midstream- und Downstream-Schritte übersichtlich zusammenführt.

🤝 Vielfältige Gruppenarbeiten führten zu praxisnahen Diskussionen darüber, wie sich Projekte sinnvoll matchen lassen und wo sich echte Synergien ergeben. Dabei wurde erneut deutlich: HAZGONE betrachtet nicht nur technische Ergebnisse – die Plattform bringt unterschiedliche Zielgruppen zusammen und stellt ihre gemeinsamen Werte in den Mittelpunkt.

♻️ In HAZGONE sagen wir: Gefährliche Stoffe und Mikroschadstoffe sind zwei Seiten derselben Medaille. Während einige Projekte auf Upstream-Prävention setzen und bei Produkten ansetzen, fokussieren andere Downstream-Projekte stärker auf die identifizierten Schadstoffe in der Abwasserbehandlung. Genau diese Lücke möchte HAZGONE schließen – und beide Sichtweisen zu einer gemeinsamen Sprache verbinden.

🧭 Ein weiterer Workshop-Schwerpunkt war die Weiterentwicklung des Baltic Smart Water Hub. Das Portal wird künftig beide Perspektiven zusammenbringen und Tools sowie Trainings so präsentieren, dass sie Maßnahmen zur Reduktion gefährlicher Stoffe entlang des gesamten Lebenszyklus unterstützen.