Chemikalienmanagement

App „ToxFox Der Kosmetikcheck“ wird zu „ToxFox – Der Produktcheck“ erweitert!

Ab sofort haben die Verbraucher die Möglichkeit  auch Schadstoffe in Kinderprodukten wie Malutensilien oder Spielzeugen aufspüren.

toxfox1

Ziel der vom BUND entwickelten Smartphone-App „ToxFox“ ist es, die Belastungen von Kindern und Erwachsenen mit gesundheitsschädlichen Chemikalien zu verringern. Bislang konnten die Verbraucher mit der „ToxFox“ App nur Kosmetik und Körperpflegeprodukte checken und sehen ob ein Produkt mit gesundheitsschädlichen hormonell wirksamen Chemikalien belastet ist. Ab sofort haben die Verbraucher die Möglichkeit, auch Schadstoffe in Kinderprodukten wie Malutensilien oder Spielzeugen aufspüren. Nachdem die Produkte mit der Smartphone-Kamera gescannt wurden, können die Nutzer direkt bei den Herstellern Informationen über besonders bedenkliche Inhaltsstoffe abfragen. Auf entsprechende Nachfragen müssen die Hersteller innerhalb von 45 Tagen reagieren und darüber informieren, ob ihre Produkte besonders gefährliche Stoffe enthalten.  Zusätzlich werden alle Schadstoffinformationen der Hersteller in einer zur App gehörenden Datenbank gespeichert und kommen so anderen App-Nutzern zugute. Die Anfragen sollen außerdem die Hersteller der Produkte motivieren, gefährliche Inhaltsstoffe durch Alternativen zu ersetzen.

„Die Kleinsten sind besonders gefährdet. Über die Nahrung, die Atemluft und die Haut nehmen sie oft einen Schadstoff-Cocktail auf, der zu Fehlbildungen von Sexualorganen, Lern- und Immunschwäche oder verfrühter Pubertät führen kann“, sagt die BUND-Chemikalien­expertin Ulrike Kallee.

Menü