CHEMIKALIEN IN DER STADT

Haushalte

KonsumentInnen benutzen in ihren Haushalten eine Vielzahl von Produkten, Artikeln und Materialien, die gefährliche Substanzen beinhalten können: Reinigungsmittel, Kosmetikartikel oder Farben – aber auch Artikel wie Möbel, Einrichtungstextilien, Fußböden, Spielzeuge, Küchenutensilien, Elektrogeräte, usw. Dass in diesen Produkten, Artikeln und Materialien gefährlichen Chemikalien vorkommen können, ist den meisten Menschen unbekannt, selbst denen mit ausgeprägtem Umweltbewusstsein.

Produkte, die gefährliche Substanzen enthalten, sollten weniger genutzt, substituiert oder sogar gänzlich vermieden werden. Die Veränderung des Konsumverhaltens ist eine Möglichkeit die Nutzung von Produkten mit gefährlichen Substanzen zu reduzieren und damit die eigene Belastung sowie die der Umwelt zu verringern. Emissionen werden vor allem über das Abwasser verteilt, z.B. indem chemische Produkte nach der Reinigung weggespült werden, indem Kosmetikprodukte beim Duschen abgewaschen werden, indem sich auf dem Boden abgesetzte gefährliche Substanzen als Staub weggewischt werden und indem gefährliche Substanzen von Artikel in Innenräumen und durch Textilwäsche abgegeben werden.

NonHazCity hat die EinwohnerInnen der Gemeinden als KonsumentInnen in ihrem eigenen Zuhause angesprochen. Die Projektteams hatten das Ziel den EinwohnerInnen deren jeweils individuellen Anteil an Emissionen von gefährlichen Substanzen zu verdeutlichen und ihnen zu zeigen, wie sie in ihrem Alltag weniger gefährliche Substanzen nutzen können, um die Ostseeumwelt und ihre eigene Gesundheit zu schützen. Die Projektpartner haben in den Pilotstädten intensive Informationskampagnen umgesetzt und es wurden sehr viele Informationsmaterialien in verschiedenen Sprachen entwickelt und verteilt.

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