NonHazCity 3

Gefährliche Stoffe sind heute allgegenwärtig. Wir leben in ständigem Kontakt mit ihnen. Wir atmen sie ein, nehmen sie durch Hautkontakt oder sogar oral auf – im Büro, im Hotel und zuhause.

In den ersten beiden NonHazCity-Projekten haben wir uns auf Produkte des täglichen Lebens konzentriert: Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, Reinigungsmittel, Textilien usw. Wir haben unter anderem eine Kurzausbildung erarbeitet, um Menschen mit dem Thema vertraut zu machen, ihnen zu zeigen, wie ein Haushaltscheck funktioniert und wie Produkte mit gefährlichen Stoffen durch nachhaltigere Alternativen ersetzt werden können.

In NonHazCity 3 werden wir uns auf das Bauwesen konzentrieren und Architekturschaffende, Bauunternehmen, Beratende, Gemeinden sowie Privatpersonen in das Projekt involvieren.

Gefährliche Stoffe in Baumaterialien werden identifiziert und Informationen für alle, die danach suchen, zur Verfügung gestellt. Es wird strategische Managementpläne für die Beschaffung umweltfreundlicher Produkte auf kommunaler Ebene geben. Hierfür werden wir eng mit dem Bezirk Hamburg-Nord zusammenarbeiten. Darüber hinaus werden wir Broschüren, Informationsblätter und Leitfäden für Fachleute und Interessierte erstellen.

Mit dem Projekt NonHazCity 3 wird die Verknüpfung von Klimaneutralität, Kreislaufwirtschaft und smarter Beschaffung bei Baumaterialien angegangen. Partnerorganisationen aus acht verschiedenen Ländern arbeiten zusammen, lernen voneinander und erhöhen das Bewusstsein für gefährliche Stoffe in Baumaterialien im gesamten Ostseeraum.

NonHazCity 3 Abschlusskonferenz in Vilnius 25.11.2025

Projektdetails

  • Projektname: NonHazCity 3
  • Projektleitung: City Council of Riga
  • Themenbereiche: Chemikalienmanagement, Meeresschutz und Wassermanagement
  • Gefördert durch: INTERREG Baltic Sea Region
  • Laufzeit: 01/2023 – 12/2025
  • Projektwebseite: https://interreg-baltic.eu/project/nonhazcity-3/

Beteiligte Länder

Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Schweden

Projektmitarbeitende

Projektleitung beim Baltic Environmental Forum Deutschland:

Weitere Mitarbeitende:

MITMACHEN?

Sie haben Interesse, am Projekt mitzuwirken und den Gebäudesektor ein Stück nachhaltiger zu gestalten?

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir neue Wege beschreiten und uns dem Ziel eines schadstofffreien Gebäudesektors nähern. Lassen Sie uns echte Lösungen für zukunftsgerechte Gebäude entwickeln und erproben. Werden wir gemeinsam zu einer Inspiration für andere und sorgen wir für eine nachhaltigere Zukunft in Europa.

Wir freuen uns, wenn Sie einen Blick in unser Handbuch „Schadstofffreie Renovierung meines Zuhauses“ werfen und uns anschließend zwecks Austauschs kontaktieren!

Baltic Environmental Forum Deutschland e. V.
Lucas Schmitz
E-Mail: lucas.schmitz@bef-de.org

Der NonHazCity Building Award zeichnet herausragende politische Maßnahmen für giftfreies, zirkuläres und klimafreundliches Bauen im Ostseeraum aus.

Weltweit sind 40.000 bis 60.000 Chemikalien im Umlauf, viele davon risikobehaftet und auch im Bausektor vertreten. Der Preis soll innovative Lösungen sichtbar machen, Entscheidungstragende, die Bevölkerung sowie Unternehmen inspirieren und länderübergreifendes Lernen fördern.

Es werden sowohl ein Impact Award für bewährte Policies mit messbarem Erfolg bei der Reduktion gefährlicher Stoffe und ein Aspirational Award für neue und Richtungsweisende Policies vergeben. Nomierungen konnten im Sommer 2024 eingereicht werden und vergangenen Mai hat eine siebenköpfige internationale Jury u.a. aus Wissenschaft, NGOs, Politik und Verbraucherschutz über die Gewinner entschieden.

Der Preis wird vom World Future Council im Rahmen des EU-Projekts NonHazCity 3 am 26. November 2025 während des Green Governance Day in Vilnius verliehen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://thinkbefore.eu/en/nonhazcitybuildingaward/.

Aktuelles über NonHazCity3

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Publikationen

Endokrine Disruptoren und krebserregende Stoffe in Baumaterialien

Ein neuer Bericht zeigt: Bei Bauprojekten in Schweden werden weniger Baustoffe verwendet, die krebserregende und hormonstörende Stoffe enthalten.

Verfügbar auf Englisch.

Handbuch „Wie gestalte ich ein schadstofffreies Zuhause? Schadstofffreie, zirkuläre und klimafreundliche Renovierung meines Hauses“

Diese Broschüre dient als Leitfaden für private Nutzende, die selbstständig Bau- oder Renovierungsarbeiten durchführen wollen. Sie enthält Listen verschiedener Baumaterialien wie etwa Bodenbeläge oder Farben und deren Risikopotenzial hinsichtlich gefährlicher Stoffe. Darüber hinaus stellt sie Informationen zu Klimaaspekten und Kreislaufwirtschaft bereit. Zusätzlich zu den Materiallisten enthält der Leitfaden Ratschläge für eine sicherere Renovierung sowie Hinweise zu Raumluftqualität, Energieeffizienz und Abfallmanagement. Auch Tipps zur Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten bei der Beauftragung von Fachleuten werden gegeben.

NHC3 praxisnahe Faktenblätter zum nachhaltigen Renovieren

NonHazCity3 Faktenblätter

Im Rahmen des Projekts NonHazCity 3 wurden praxisnahe Faktenblätter zum nachhaltigen Renovieren entwickelt. Sie unterstützen Fachleute und Entscheidungsträger dabei, Gebäude giftfrei, zirkulär und klimaneutral zu planen und umzusetzen. Die Faktenblätter behandeln zentrale Themen wie Chemikalien und Gesundheit, Chemikalienhotspots in Gebäuden, Wärmedämmstoffe, Ökosiegel sowie den NonHazCity-Baustoffkatalog für schadstoffarmes Bauen.

Bauprojekt: Kirchengemeinde Maria Magdalenen, Hamburg

Ein Bauprojekt mit besonderer Aufmerksamkeit
auf Chemikalien in Baustoffen

Link zum Dokument: Sanierung eines Gemeindehauses aus den 60er Jahren

 

Bildergalerie

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