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Gefährliche Stoffe – ein wichtiges Thema für Plastikkampagnen!


Internationales Seminar „Right plastic at Right places“. 8. bis 9. September 2020 in Pärnu, Estland

Plastik ist ein Vektor für gefährliche Stoffe. Das synthetisch hergestellte Material besteht aus linearen und verzweigten Molekülketten und wird in der Regel mit Cocktails aus Zusatzstoffen gemischt. Die Additive können die gewünschten Funktionen unserer Alltagsgegenstände gewährleisten, wie z.B. eine hohe Flexibilität (Weichmacher), UV-Schutz (UV-Schutzmittel) oder die Verlangsamung der Flammenausbreitung (Flammschutzmittel). Das Problem: Additive und auch Rückstände aus der Kunststoffproduktion können auslaugen und negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Umwelt haben.
Die aktuelle Debatte über Kunststoffabfälle muss daher im Einklang mit der Frage nach dem Gehalt an gefährlichen Stoffen geführt werden!
Für die Lösung der Plastikfrage ist die Regulierung oder das Verbot der Verwendung von Einwegkunststoffen ein wichtiger Schritt nach vorn, aber es reicht nicht aus. In der Tat ist die Umsetzung von Kreislaufsystemen und Wirtschaft dringend erforderlich, um die Plastikkrise zu lösen, und das kann nur mit standardmäßig festgelegten ungiftigen Lösungen erreicht werden.
Wir laden Sie zu einem internationalen Seminar ein, um die Plastikkrise zu diskutieren, wobei der Schwerpunkt auf gefährlichen Substanzen liegt, aber auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel, den aktuellen Verbrauchsmustern und anderen globalen Herausforderungen.
Ziel der Veranstaltung ist es, neue gemeinsame Botschaften für künftige Sensibilisierungskampagnen zu formulieren, die das zirkuläre Denken und ungiftige Lösungen stärker in den Fokus privater und beruflicher Entscheidungsträger rücken.

 

Inhalte des Seminars:

  • Plastik als Vektor gefährlicher Stoffe – über welche Stoffe sprechen wir und warum?
  • Das Unsichtbare sichtbar machen – wie man das Thema gefährliche Stoffe in die aktuellen Sensibilisierungskampagnen für Plastik einbetten kann, um Verhaltensänderungen zu fördern
  • Verschiedene Institutionen erreichen – Kommunikationsstrategien für NGOs, Gemeinden und Entscheidungsträger
  • Das Plastikproblem steht nicht für sich alleine – Hervorhebung der Zusammenhänge des Plastikproblems mit dem Klimawandel und anderen globalen Herausforderungen
Die Veranstaltung findet vom 8. bis 9. September 2020 in Estland, Pärnu, statt. Falls Sie Interesse haben teilzunehmen, melden Sie sich hier an.

 

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