Chemikalienmanagement

Minsk: Diskussion über die Wasserverschmutzung in Weißrussland

Am 30. Januar 2018 wird in Weißrussland, in Minsk die Konferenz „zur Verhütung der Verschmutzung der Wasserressourcen durch die Einführung innovativer Lösungen und die Einbindung der Bevölkerung auf kommunaler Ebene“ stattfinden. An der Konferenz werden Vertreter von Kommunen, Wohnungs- und Kommunalunternehmen, NGOs und Medien aus Weißrussland teilnehmen. Auch Experten aus dem NonHazCity-Projekt werden sich an der Veranstaltung beteiligen, um die Ergebnisse des Projekts zu teilen und zu diskutieren.

„NonHazCity zielt darauf ab, zu testen, inwieweit eine Übertragbarkeit auf nicht-EU-Länder im Ostseeraum möglich ist. Seit einem Jahr haben wir ein weißrussisches Tochter-Projekt, das vom schwedischen Institut BEL-NonHazCity finanziert wurde. Es ist wirklich gut, dass unser belarussischer Partner dieses Seminar veranstaltet, um die Gelegenheit zu haben, mit weißrussischen Stakeholdern zu interagieren, um unsere NonHazCity Ideen und Ergebnisse noch weiter zu verbreiten. Ich finde die Agenda sehr relevant für unser Projekt „, so die NonHazCity Projektleiterin Tonie Wickman.

Die Konferenz wird sich mit „alten“ Problemen der Wasserverschmutzung (z.B. biogene Umweltverschmutzung) aber auch neuen Herausforderungen, wie der Verschmutzung durch gefährliche Substanzen und Mikroplastik befassen. Darüber hinaus werden neue innovative Lösungen auf kommunaler Ebene diskutiert werden: Warum und wie die Einrichtung von kleinen Wasser-Aufbereitungsanlagen, Wasser-Sicherheits-Plänen und chemischen Aktionsplänen erfolgen soll, wie sich das Bewusstsein der Bevölkerung schärfen lässt und wie die internationale Zusammenarbeit im Ostseeraum bei der Bewältigung dieser Probleme helfen kann.

Die Veranstaltung wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und der schwedischen Behörde für internationale Entwicklungszusammenarbeit kofinanziert.

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