NonHazCity 2 knüpfte an die Ergebnisse des Vorgängerprojekts an und setzte den Schwerpunkt auf die praktische Umsetzung und Weiterentwicklung der bereits erarbeiteten Ansätze. Ziel war es, das vorhandene Wissen über gefährliche Chemikalien stärker in die kommunale Praxis und in den Alltag von Verbraucher*innen zu übertragen.
Im Rahmen des Projekts wurden leicht verständliche DIY-Anleitungen für Büros und private Haushalte entwickelt. Diese unterstützten dabei, gefährliche Chemikalien in Alltagsprodukten zu erkennen und durch schadstoffärmere Alternativen zu ersetzen.
Darüber hinaus vertieften die Projektpartner ihr Wissen zu gefährlichen Chemikalien in Lebensmittelkontaktmaterialien. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen in Informationsbroschüren für Gastronomiebetriebe sowie für Verbraucher*innen ein.
Ein weiterer Schwerpunkt war die internationale Plastikkampagne, ergänzt durch Fachveranstaltungen und die Ausbildung von Chemikalienbotschafter*innen, die das Thema in die Öffentlichkeit trugen. Gleichzeitig wurden die im Vorgängerprojekt entwickelten Chemikalienmaßnahmenpläne sowie Maßnahmen zur chemikalienbewussten öffentlichen Beschaffung bewertet, weiterentwickelt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit analysiert.
Mit dem Abschluss von NonHazCity 2 standen praxiserprobte Materialien, Schulungsangebote und Handlungsempfehlungen zur Verfügung, die Kommunen, Unternehmen und Verbraucher*innen auch über das Projektende hinaus bei der Reduzierung gefährlicher Chemikalien unterstützen.








